Generalversammlung der CSV Sektion Frisingen-Hellingen-Aspelt am 9. Februar 2012

Die langen Jahre der Oppositionsarbeit sind nun vorbei. Dank der bei den letzten Wahlen errungenen 35 % für die CSV, gepaart mit den 18,65 % der LSAP, ergab sich die notwendige Mehrheit, endlich die Geschicke der Gemeinde für die folgenden 6 Jahre mit dem Koalitionspartner in die Hand zu nehmen. Und das Arbeitsklima stimmt, so Präsident Aloyse Schiltz.

Der finanzielle Spielraum jedoch, bedingt durch den aktuellen Schuldenstand von 14,2 Millionen Euro, sowie die vorgezeichneten Ausgaben von weiteren 14,1 Millionen Euro für die geplante Sport- und Festhalle in Frisingen, wird eng und nicht allzu viel Gestaltungsraum für die nächsten Jahre zulassen, so Schiltz.

Sekretärin Marie-Louise Aulner verwies in ihrem Jahresrückblick hauptsächlich auf die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit zur Erstellung des Wahlprogrammes hin, welcher in langen, lebhaften und kontrovers geführten Diskussionen seinen Niederschlag fand. Desweiteren erinnerte sie an den in Hellingen organisierten Informationsabend, wo Minister Claude Wiseler vor sehr gut besetztem Saale unter anderem über Transport und Landesplanung sprach.

Im Laufe der Versammlung wurden ebenfalls langjährige Parteimitglieder geehrt: Antoine Hengen (30 Jahre); Fernand Ludwig, Marie-Josée Ludwig-Meyer, Ernest Thill und Irène Thill-Belleville (alle 25 Jahre). Neu im Vorstand aufgenommen wurden Pit Schmitz, Lucien Einsweiler und Yves Brosius.

Abschließend überbrachte Sylvie Andrich-Duval als Präsidentin des CSV-Südbezirks die besten Grüße der Parteizentrale. Außerdem hob sie den Sitzgewinn für die CSV hervor. Sie bedankte sich ebenfalls bei Pascal Bermes, der während zwölf Jahren dem Gemeinderat angehörte und aus gesundheitlichen Gründen im Oktober nicht mehr kandidiert hatte.