Angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt

Die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes sind ein Grund zur Besorgnis. Zurzeit sind beim Arbeitsamt 19287 Personen gemeldet. Nur etwa 8500 Personen erhalten eine Arbeitslosenunterstützung, 45% sind ohne jegliche Qualifikation oder Schulabschluss. Etwa 4000 sind krankheitshalber im “Reclassement Externe” und weitere 4375 sind in Beschäftigungsinitiativen untergebracht. Für sie wird die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle nicht leicht, da in den letzten Jahren fast nur noch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen worden sind.

Die CSV Frisingen ist sich dieser Situation bewusst und beglückwünscht  den Schöffenrat, welcher in den letzten Jahren jungen Arbeitslosen und Menschen in Beschäftigungsinitiativen eine Chance gab. Die Gemeinde Frisingen beschäftigt mittlerweile eine invalide Person, zwei jugendliche Arbeitssuchende (CAE) und einen älteren Arbeitssuchenden. Außerdem werden die Arbeiten des Seniorenhilfsdienstes über eine Beschäftigungsinitiative ausgeführt.

Für uns ist es wichtig die lokalen Klein- und Mittelbetriebe zu unterstützen, um den Erhalt von bestehenden oder die Schaffung von neuen Arbeitsstellen zu gewährleisten. Wir können den Schöffenrat nur loben, wenn letzterer mit lokalen Betrieben zusammen arbeitet.

Erschreckend ist die Anzahl der Jugendarbeitslosigkeit (12% unter 25 Jahren). Begrüßenswert ist die EU Direktive, jedem Jugendlichen innerhalb von vier Monaten zumindest ein Praktikum zu ermöglichen. Hier hoffen wir auf die Hilfe und Solidarität der lokalen Betriebe.

Die CSV Frisingen regt an, Jugendliche mit Lernschwierigkeiten zu unterstützen damit allen Kindern die bestmöglichen Chancen geboten werden, einen Schulabschluss zu erlangen.

Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, den Bürgen die nötige Unterstützung zu gewährleisten, damit keiner ins soziale Abseits gerät.